04.05.12

SETUP

Now I'm robbing.
Curtis James Jackson III in SETUP


Und das ist der schlechtesteste Film aller Zeiten der Welt des Universums. Er verkackt die Geschichte eines vermeintlich zornigen Mannes.

Was haben sich Bruce Willis und Ryan Dings (der-irgendwie-überall-auftaucht-Ryan) dabei bloß gedacht? Herr 50 Cent ist ja dank seiner Physiognomie ein Sympathieträger. So auf die Art wie das früher vielleicht der eine seltsame Junge auf dem Schulhof  war, den nicht mal die Schläger ärgern wollten, weil er zu weit draußen war. Mag sein, dass der gar nicht kapiert hat, was für ein Granatenrotz das wird. Ryan Dings marionettet sich durch die gefühlten 360 Minuten des Films (ich hab dann ab 45 Minuten gespult) und Herr Willis ist eine Persiflage von Herrn Willis. O-Ton hilft auch nicht. Mehr Worte zu verlieren wäre Eulen in Athen vergiftet.

Zu den wichtigen Dingen: Zorn ist eine gute Eigenschaft. Man kann damit hantieren. Zorn befähigt einen, Dinge zu tun, die man wütend vermasseln würde. Der angegammelte Begriff "Wutbürger" ist übrigens geschmäcklerisch und gaukelt dem Leser missmutige Rentner und Bessergestellte vor, wo doch eher gebildete Menschen ihrem Ärger auf respektable Art Luft verschaffen. Zorn verleiht Kraft und eine glasklare Einsicht in das Wesen der Situation: Zorn verlangsamt die Zeit und man tut das Richtige.

Es hilft also, zornig zu sein. Wütende Menschen sind wie Oliver Hardy, irgendwie lustig. Zornige Menschen sind ernst.








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